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… lasst uns der Sache auf den Grund gehen

Wo klappt Internetzensur weltweit am besten ?

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Das Internet ist nunmal ein Netzwerk, dass heißt es besteht aus Verbindungen, Verknüpfungen und damit auch aus Abhängigkeiten. Je nachdem wie dezentral ein solches Netz ist, desto schwieriger lässt es sich stören bzw. in die Knie zwingen. Doch scheinbar gelingt es manchen Staaten ein so gigantisches dezentrale Netz – das Internet – einfach so in die Schranken zu weisen und zu zensieren. Gründe einer Zensur können durchaus vielfältig sein, doch sind es meistens politisch motivierte Gründe, die einen Staat dazu verleiten es mit der Meinungsfreiheit nicht zu genau zu nehmen.

Da ich ein Fan von interaktiven Karten bin, solltet ihr euch folgende nicht entgehen lassen. “The Guardian”  hat solch eine “Map” veröffentlich, die zeigt wie offen/zensiert unsere internationales Netz im globalen Vergleich ist. Die Karte die unter dem Titel “How open is your internet? An interactive map” zu finden ist, zeigt die Netzwerkbeziehung von 74 Staaten. Diese “OpenNet Initiative” versucht aufzuschlüsseln, wo es Blockaden gibt.

Dabei ist schnell ersichtlich, dass die Zensur am weitesten in China und Indien fortgeschritten ist. T3n.de nennt es „Great Firewall of China“, in Anlehnung an die chinesische Mauer.

“Die Machthaber in China setzen schon seit 1993 auf eine strikte Überwachung des Internets und setzen dabei über das staatliche Eingangsnetz IP-Blockaden ein. Unter die chinesische Zensur fallen auch die Suchmaschinen, die bestimmten Inhalte aus dem chinesischen Index nehmen müssen, wenn sie eine Betriebslizenz erhalten wollen. Anfang 2010 kündigte Google an, sich an dieser Form der Internet-Zensur nicht länger beteiligen zu wollen und stellte den kompletten Rückzug aus China in den Raum. Seit dem wird die Domain Google.cn auf die Hongkong-Version von Google umgeleitet.” (T3n.de)

Falls ihr den Link oben übersehen habt, hier geht’s zur Karte…

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