satzGrund

... der Sache auf den Grund gehen

Category: Videos (page 1 of 3)

Physik – Marketing

Was in aller Welt haben diese zwei Wissenschaftsgebiete nur gemeinsam? Ziemlich viel sagt Google Marketing Director Dan Cobley. Ein wirklich sehenswerter Vortrag, der beweisen soll, dass sich Markting und Physik durchaus aufeinander zurückführen lassen. Zum Beispiel werden “Das zweite Newtonsche Gesetz”, “Das zweite Gesetz der Thermodynamik” und  der allgemeine “Grundsatz der wissenschaftlichen Arbeit” angeführt und auf Phänomene des Marketings übertragen.

What physics taught me about marketing: Dan Cobley on TED.com

Physics and marketing don’t seem to have much in common, but Dan Cobley is passionate about both. He brings these unlikely bedfellows together using Newton’s second law, Heisenberg’s uncertainty principle, the scientific method and the second law of thermodynamics to explain the fundamental theories of branding. 

TED

Wie Soziale Netzwerke Epidemien voraussagen

Passend zur Jahreszeit habe ich einen alten Artikel von mir entdeckt, den ich wirklich spannend finde. Desweitern ist es heute eigentlich schon selbstverständlich, dass man mit Google die eingebenen Suchbefehl auf Influenza untersucht und somit ziemlich genau weiß wie/wo sich die Grippe befinden.

Ein wirklich sehr interessanter Ansatz zum Thema “forecast models”. Der amerikanische Psychologe und Soziologe der Harvard Universität Nicholas A.Christakis versucht mit dem sogenannten “friend paradox” ein sehr viel genaueres Vorhersagen-Model zu generieren. Damit sollen sich zukünftige Grippe-Wellen sehr viel genauer lokalisiert lassen und schon zuvor Vorhersagen getroffen werden können wo/wann diese auftreten werden. Erschienen ist der Vortrag auf TED.

About this talk: After mapping humans’ intricate social networks, Nicholas Christakis and colleague James Fowler began investigating how this information could better our lives. Now, he reveals his hot-off-the-press findings: These networks can be used to detect epidemics earlier than ever, from the spread of innovative ideas to risky behaviors to viruses (like H1N1).

About him:People aren’t merely social animals in the usual sense, for we don’t just live in groups. We live in networks — and we have done so ever since we emerged from the African savannah. Via intricately branching paths tracing out cascading family connections, friendship ties, and work relationships, we are interconnected to hundreds or even thousands of specific people, most of whom we do not know. We affect them and they affect us.

Nicholas Christakis’ work examines the biological, psychological, sociological, and mathematical rules that govern how we form these social networks, and the rules that govern how they shape our lives. His work shows how phenomena as diverse as obesity, smoking, emotions, ideas, germs, and altruism can spread through our social ties, and how genes can partially underlie our creation of social ties to begin with. His work also sheds light on how we might take advantage of an understanding of social networks to make the world a better place.

At Harvard, Christakis is a Professor of Medicine, Health Care Policy, and Sociology, and he directs a diverse research group investigating social networks. His popular undergraduate course (Life and Death in the US) is podcast [available on itunes]. His book, Connected, co-authored with James H. Fowler, appeared in 2009, and has been translated into nearly 20 languages. In 2009, he was named by Time magazine to its annual list of the 100 most influential people in the world, and also byForeign Policy magazine to its list of 100 top global thinkers.

Update: Eine tolle Software um einmal selbst solche Analysen durchzuführen ist —Visone—. Dabei handelt es sich um eine Java-basierte Freeware, die für “Visual Social Networks” steht.

Quelle: TED.com

“Oil Wars” – Krieg um den letzten Tropfen

Sehr informativer Animationsfilm über die Knappheit des Erdöls auf unserem Planeten.

Oil Wars from Alexander Perry on Vimeo.

NERD-ALARM! – Eine Worttransformation

“Das Wort “Geek” stammt aus der amerikanischen Umgangssprache, und seine ursprüngliche Bedeutung von “Streber” oder “Stubengelehrter” hat sich im Laufe der letzten 40 Jahre stark verändert. In den 60er- und 70er Jahren wurde das Wort in den Vereinigten Staaten abwertend gebraucht. Es bezeichnete einen zwar sehr intelligenten, aber sozial völlig unbeholfenen Wissenschaftler oder Informatiker.
Unter “Geek” versteht man im heutigen Sprachgebrauch jemanden, der verrückt ist nach Computern und neuen Technologien. Mit der Entwicklung und massenhaften Verbreitung von Video- und Computerspielen seit Mitte der 70er Jahre, der Adaption ihrer Science-Fiction- und Fantasywelten durch Hollywood und dem Siegeszug des Internets begann für einige bislang belächelte “Geeks” eine ungeahnte Erfolgsgeschichte. In den USA und Europa haben sich viele Menschen den Begriff “Geek” zu eigen gemacht und bekennen sich dazu. Er kann auf einen Technologie- oder Science-Fiction-Fan angewandt werden, aber sein Sinn wurde erweitert. Ein “Geek” ist nunmehr jemand, der sich sehr intensiv, manchmal sogar zwanghaft, für irgendein Thema interessiert. Das Wort wird kaum noch im negativen Sinne gebraucht.
Dann gibt es da im Unterschied zum “Geek” noch den “Nerd”. In den 70er- und 80er Jahren waren diese beiden Wörter fast synonym. Das eine war genauso beleidigend wie das andere. Aber während in den letzten Jahren die “Geeks” erfolgreich geworden sind und eher bewundert als bedauert werden, blieben die “Nerds” mit den ursprünglichen negativen Eigenschaften behaftet und gelten weiterhin als zwar hochintelligente, aber kontaktarme Sonderlinge. Manche von ihnen kämpfen dafür, dass beide Ausdrücke weiterhin gleichwertig verwendet werden. Andere, die Wert auf ihren Status als Angehörige einer Minderheit legen, definieren sich selbst lieber als “Nerd”, denn in ihren Augen ist “Geek” schon zu angepasst.
Der Dokumentarfilm erzählt, wie eine Subkultur aus Informatik, Science-Fiction, Comics und Videospielen sich durchsetzen und zur tonangebenden Kultur werden konnte.” (Arte)

Schmutzige Schokolade

Ich weiß viele denken: “schon wieder eine Reportage”, aber diese muss ich einfach hier reinstellen. “Jeder Deutsche isst etwa elf Kilogramm Schokolade im Jahr. Wie wird der Kakao dafür eigentlich geerntet? Die Dokumentation belegt die Ausbeutung von Kindern in Westafrika.” (NDR) Falls ihr ein paar Anregungen braucht, warum es sich lohnt 45 Minuten eures Leben zu investieren, könnt ihr mal die Kommentare dazu hier lesen.

“Ich fand diese Dokumentation schockierend und alarmierend zugleich. Ich finde angesichts der Indizien und Videobelege sollte diese Dokumentation über Hintergründe und die Opfer für unsere Lebensgenüsse und Gewinnmaximierungen diesbezüglich täglich um 20.00Uhr ausgestrahlt werden.(…)” Felicitas

“Dieser Film ist wirklich gründlich recherchiert und sehr eindrucksvoll. Es ist schade, dass so wichtige Informationen irgendwann in den Archiven verschwinden und somit in Vergessenheit geraten. Auf diese Weise werden fair gehandelte Produkte weiterhin ein Nischenprodukt bleiben. Es wäre soo wunderbar, wenn man diese besonders wichtigen Filme ohne Probleme weiter verbreiten könnte, sie bei Youtube hochladen usw. Es gibt so viele Menschen, die man damit aufrütteln und zum Umdenken bewegen kann. Bitte, lasst den Film nicht in der Versenkung verschwinden. Es geht um Kinder, nicht um Urheberrechte.” Axel Renneke

Hier gehts zu Reportage, leider habe ich keine direkte Möglichkeit gefunden den Film hier einzubinden.

Die Mädchenbanden von L.A.

Heute habe ich für euch einen Dokumentationstipp: Die Mädchenbanden von L.A.

80 Prozent der in den Vereinigten Staaten begangenen Verbrechen finden im Straßengang-Milieu statt. Zu einer Gang zu gehören heißt, bereit sein, für diese Gang zu töten. Töten, um Territorium und Werte der Gang zu verteidigen. Töten für das eigene Überleben. Doch für welche Werte kämpft man, wenn das Leben selbst nichts mehr wert ist? Der endlose Bandenkrieg in den Straßen von L.A. fordert jährlich mehrere hundert Tote. Rund 40 000 Gangmitglieder treiben in Los Angeles, der Welthauptstadt der Gangszene, ihr Unwesen; 4.000 von ihnen sind Frauen. Viele Mädchen treten ihrer Gang schon in frühem Alter bei. Viele lockt das schnelle Geld, andere folgen einem männlichen Freund in die Bandenszene. Manche stammen selbst aus einer Drogendealerfamilie. Von diesen Frauen erzählt der Dokumentarfilm “Die Mädchenbanden von L.A.”: Die Latinas Itza, Crazy und Carla gehören zu einer Gang in East L.A., während die Frauenbanden Hoovers und Avalons in South Central von schwarzen Mädchen zwischen 16 und 17 Jahren angeführt werden. Zusammen mit ihnen betraten die Filmemacher die gefährlichen Stadtviertel, in denen scheinbar bedeutungslose Handlungen oft unabsehbare Folgen haben. Dem Rhythmus ihrer Begleiterinnen folgend, filmten sie den Alltag in einer “Click-Gang”, die über ein kleineres Viertel oder einen Straßenzug herrscht und dabei einer größeren, übergeordneten Organisation angehört. Der Zuschauer erfährt, wie die Bandmitglieder miteinander leben und wie sie ihr Geld verdienen, indem sie mit Drogen dealen, Privathäuser ausrauben oder Autos stehlen. Er bekommt einen Einblick in die hierarchische Ordnung und die Machtverteilung innerhalb der Gruppe und wird Zeuge von Zusammenstößen mit befeindeten Gangs oder der Polizei. Und schließlich versteht er, dass diese Frauen die Gewalt brauchen, um sich den männlichen Gangmitgliedern gegenüber zu behaupten und anderen Frauengangs ihren Mut und ihre Härte zu beweisen – und dass so ein Teufelskreis der Gewalt entsteht, den täglich mehrere Menschen mit dem Leben bezahlen. Die Protagonistinnen des Films sind in einer gewalttätigen Welt aufgewachsen, zu der sie weiterhin gehören möchten – um jemand oder “etwas” zu sein, wie eine von ihnen es ausdrückt. “Jemand sein” bedeutet in ihrem Viertel, in einer Gang zu sein und dieser Zugehörigkeit auch gerecht zu werden. Obwohl diese Frauen geliebte Menschen haben sterben sehen, haben sie ihr Leben der Gang verschrieben – und die Bindung an eine Gang ist stärker als jeder Ehebund, stärker als jede partnerschaftliche Verbindung. Doch was passiert, wenn diese Frauen Mütter werden, wenn sie wählen müssen zwischen Straßenkampf und Wickeltisch? Was passiert, wenn sie ihr Leben am Rande der Gesellschaft plötzlich mit anderen Augen sehen, wenn sie erwachsen werden und realisieren, dass es vielleicht irgendwo ein Leben gibt, in dem sie nicht ständig ums Überleben kämpfen müssen?
Das Bild dieser Frauen am Rande der Gesellschaft, auf der Suche nach etwas, das sie selbst gar nicht genau bestimmen können, ist auch ein Porträt des zeitgenössischen Amerikas mit seinen Klassenunterschieden und seinen Ungerechtigkeiten – das Porträt eines im Verfall begriffenen Landes.

Der reale Irrsinn

Wer kennt nicht das Satiremagazin “Extra 3″ des NDR. Was viele nicht wissen ist, dass es das Format schon seit fast 40 Jahren gibt. Eine Rubrik, die sich schon seit langer Zeit hält, ist sicherlich “Der reale Irrsinn”. Hier werden reale Vorfälle aus ganz Deutschland gezeigt, die uns vor Augen führen wie abstrus der Alltag doch sein kann. Vor allem Fehlentscheidungen von staatlichen Behörden sind meist Thema, wie fehlkonstruierte Bauunternehmen oder die Missinterpretation von v.a. kommunalen Handelsbewusstseins. Nun gibt es eine virtuelle Karte, die die verschiedenen Orte der Beiträge zeigt. Vielleicht findet ihr ein Video ganz aus euerer Nähe. Hier geht’s zur Karte

Strom autonom: Bürger treiben Energiewende an

Netzausbau, Bau von neuen Pumpspeicherwerken und vieles mehr … was so scheinbar alles gebraucht wird um die Energiewende voran zutreiben. Doch schaut man mal genauer hin und nicht mit den Augen der Strom/Energie-Lobby, gibt es schon viele praktikable Ansätze, die es heute schon ermöglichen könnten einen Schritt näher zur umweltfreundlichen Energieautarkie zu kommen. Fernsehbeitrag vom quer-magazin.

Interessante Links zum Thema:

Bund der Energieverbraucher 

Vorbild Bio-Energiedorf: Oberrosphe (Video-Ard)

Ökotipps zum Thema Strom sparen (BUND)

dradio.de: Zu faul zum Anbieterwechsel Auch beim örtlichen Energieversorger kann man Geld sparen

Older posts

© 2015 satzGrund

Theme by Anders NorenUp ↑

s:826:" ";