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Tag: Ökonmie

Paul Collier – “bottom billion”

Da ich ja erstens immer auf der Suche nach Literatur zum Thema Entwicklungspolitik, Wirtschaftsgeschichte und den allgemeinen Makroprozessen der Weltwirtschaft bin; und man mich zweitens als eines großer Fan von  TED-Talk ansehen kann, bin ich auf Paul Collier und dessen Buch “Die unterste Milliarde” (dtv-Verlag) gestoßen.

Paul Collier studies the political and economic problems of the very poorest countries: 50 societies, many in sub-Saharan Africa, that are stagnating or in decline, and taking a billion people down with them. His book The

Bottom Billion identifies the four traps that keep such countries mired in poverty, and outlines ways to help them escape, with a mix of direct aid and external support for internal change.

From 1998 to 2003, Collier was the director of the World Bank’s Development Research Group; he now directs the Centre for the Study of African Economies at Oxford, where he continues to advise policymakers

“Die unterste Milliarde” ist ein wirklich bemerkenswertes Buch, das zwar nicht viele grundlegenden Theorien wirklich selbst neu aufwirft, aber dennoch hochinteressant und einfach zu lesen ist. Es stellt eine gute Zusammenfassung dar, um zu begreifen warum manche Entwicklungsländer sich entwickeln und andere – wie er es nennt – in verschieden artigen “Fallen” gefangen bleiben. Hier findet ihr eine Zusammenfassung vom Inhalt des Buches.

Passend dazu habe ich auf TED.com einen Talk mit Paul Collier gefunden, bemerkenswerte Denkanstöße wie ich finde.

Das Ende der Armut – Jeffrey D. Sachs

Das Thema Entwicklungshilfe und -Politik ist eines der komplexesten der gesamten Ökonomie und beinhaltet verschiedenste Teilaspekte, die in ein empfindliches Gleichgewicht gebracht werden müssen.

Das Ende der Armut - Sachs

Das Ende der Armut - Sachs

Da es meistens nur Werke gibt, die die Situation sehr analytisch und methodisch betrachten, bin ich auch immer darüber froh, dass es auch einiges an “Trivial-Literatur” zu diesem Thema gibt. Ich finde es einfach wichtig finde, dass auch Menschen die nicht die gesamten wirtschaftlichen Grundkenntnisse beherrschen, einen Zugang zur Thematik bekommen.

Jeffrey Sachs

Jeffrey Sachs

Der Autor Jeffrey D. Sachs, selbst studierter und auch renommierter Ökonom, versucht einen Weg aufzuzeigen, der die weltweite Armut besiegen könnte. Ich verwende hier sehr wohl den Konjunktiv, da er sich selber  ausdrücklich nicht als den “Allheilsbringer” der Weltwirtschaft sieht.

Gerade die aktuelle Wirtschaftskrise zeigt wieder, wie vernetzt doch unser globales Wirtschaftssystem mittlerweile ist. So leiden nicht nur “Wir” darunter, sondern genauso Menschen in der Dritten Welt, die die Ausmaße der Krise selbst noch viel stärker mittragen müssen.

Das Buch nimmt Bezug auf viele Krisenherde auf unserer Welt bezogen auf Armut, Leid und Elend (die Begriffe sind natürlich nicht gleichzusetzen). Da der Autor selbst schon Regierung bei der Krisenbewältigung unterstütz hat, kommen sehr anschauliche Beispiele zu tage, die einem das Verständnis der komplexen Thematik erleichtern.

Für mich persönlich war das Buch sehr horizonterweiternd und informativ. Das alles in der gut verständlichen und anschaulichen Art und Weise, die selbst denjenigen ansprechen dürfte, der sich eigentlich sonst nicht so sehr mit der Weltwirtschaft beschäftigt.

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