Die NPD hat einen etwas „eigenartigen“ Gesetzesentwurf in den sächsischen Landtag eingebracht. Wie der sprachlog berichtet, behandelt der Antrag die gewollte „Säuberung“ von Anglezismen in Regierung und Verwaltung. Dafür hat die NPD folgenden Antrag gestellt:

Die Staatsregierung wird aufgefordert, darauf hinzuwirken, in ihrem Verantwortungsbereich keine unnötigen Anglizismen mehr zu verwenden und der Sprachverhunzung durch „Denglisch“ den Kampf anzusagen. Dies betrifft den internen und externen Schriftverkehr ebenso wie Publikationen und Internetauftritte. [Sächsischer Landtag, Drucksache 5/5834, PDF]

Der Grünen-Abgeordnete Miro Jennerjahn lädt darauf hin – in seiner Rede – zu einer amüsanten Reise durch die Sprachgeschichte Deutschlands ein. So sollte man mit Anträgen des Kalibers der NDP umgehen: sachlich, präzise, begründet und vor allem entwaffnend!